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Projekt - Gesundheitsforum Baden-Württemberg

(erfolgreich abgeschlossen im Juli 2002)

Einleitung

Der schnelle und unkomplizierte Zugang zu qualitativ hochwertigen und strukturierten Informationen, sind entscheidende Faktoren für den Erfolg eines Internet Portals.
Der Zusammenschluss mehrerer Informationsquellen zu einer gemeinsamen Datenbank, bündelt die Stärken jeder einzelnen Komponente und ermöglicht so nicht nur den Auftritt unter einer Marke, sondern sichert auch die Aktualität und die Verfügbarkeit der angebotenen Informationen durch Redundanz.
Das Gesundheitsforum Baden-Württemberg soll eine Informationsbasis für den Bürger des Landes sein, in der er aktuelle und wichtige Auskünfte schnell und unkompliziert suchen und finden kann.
In dem Forum sind profilierte baden-württembergische Vertreter u.a. der Gesundheitswirtschaft, der Universitäten und Forschungseinrichtungen, der Ärzte-, Zahnärzte- und Apothekerschaft und der Krankenkassen zusammen gekommen um sich zu präsentieren und dem Informationssuchenden diese bereitzustellen.

Projektauftrag

Der Auftrag für Team 2 bestand darin, die Weiterentwicklung auf Basis der Ausbaustufe 1 bestehenden Gesundheitsforums Baden-Württembergs in Kooperation mit Team 1.
Dieses Partnerteam, bestehend aus Sascha Ditzell und Christian Böhler hatte zur Aufgabe, während ihres Praktikums eine Überarbeitung und Neustrukturierung des Forums durchzuführen und dabei auf unsere Hilfe zu bauen. Hauptziel dieses Forums ist die Zusammenführung der verschiedenen Gesundheitsbranchen und die Förderung von übergreifenden Kooperationen.
Die historisch bedingten Abgrenzungen zwischen den Branchen Medizintechnik, Pharmaproduktion, Großhandel, niedergelassene Ärzte- und Zahnärzteschaft, Apotheke, Krankenhaus sowie Reha- und Kureinrichtung sollen dabei überwunden werden.
Das Forum hat sich insbesondere zur Aufgabe gestellt, die Koordination der patientenorientierten Gesundheitsleistungen, der Forschungsvorhaben und der Interessen der Industrie zu optimieren. Das Gesundheitsforum soll auch einen Beitrag dazu liefern, das Land als herausragenden Gesundheitsstandort zu etablieren und die Attraktivität für den Ausbau und die Ansiedelung zukunftsträchtiger Technologien zu steigern.
Das Team 2 musste also wichtige Vor- und Zuarbeiten für Team 1 leisten und damit zeigen, wie auf der einen Seite die interne, auf der anderen Seit aber auch die Kommunikation mit dem Partnerteam zu organisieren war.
Nicht nur die Überarbeitung der Partner-Liste, die Entwicklung einer Flash-Karte, mehrerer DHTML Elemente für die Seite waren unser Auftrag, sondern auch die Organisation und das Kennen lernen der Arbeitsweise im Team waren wichtiger und erfahrungswerter Bestandteil unseres Projekts im SS 2002.

Fazit

Abschließend lässt sich über das Projekt Gesundheitsforum Baden-Württemberg sagen, dass die Realisierung der Idee erfolgreich umgesetzt und abgeschlossen wurde.
Die Idee des Projektes entstand aus der Tatsache heraus, dass es kein zentrales und mehrere Gesundheitsrichtungen in sich vereinendes Informationsangebot im Internet gab. Durch die Umsetzung dieses Projektes wurde diese Lücke geschlossen. Das Spektrum der Seite reicht von generellen Ernährungstipps bis hin zu verschiedenen Krankheitsbildern und Selbsthilfegruppen, wodurch eine Vielzahl von potentiellen Besuchern angesprochen wird und viele Informationen gesammelt und strukturiert angeboten werden. Der Nutzen des Projektes liegt darin, das es zum einen der Öffentlichkeit hervorragende Informationsmöglichkeiten bietet und zum anderen den kooperierenden Unternehmen als Plattform für eine öffentlichkeitswirksame Präsentation dient.
Den erstellenden Teams bot es die Möglichkeit praktische Erfahrung mit den verschiedensten bisher nur theoretischen Aspekten wie Teamstrukturierung und Hierarchie, Projektmanagement, formale Vorgehens- und Umgangschemata, Kontakt mit Personen des Öffentlichen Dienst und entsprechende Konferenzen, sowie Teamarbeit zu gewinnen.
Die Zusammenarbeit, sowie die Strukturierung innerhalb der Teams verliefen reibungslos und zeigten, dass eine klare Struktur, eine Unterteilung des Teams und der Projektverantwortlichen in Kompetenzen unter anderem den Vorteil bringt, dass kommunikative Missverständnisse fast ausgeschlossen sind, da es festgelegte Ansprechpartner und Kommunikationswege gibt.
Darüber hinaus hat der Teamleiter die Möglichkeit sich ein objektives Bild über die Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder zu machen und die Arbeit dementsprechend zu delegieren, wodurch ein effizientes Arbeiten und das Erreichen der gesteckten Ziele gefördert werden.
Die Erfahrung der teamübergreifenden Zusammenarbeit war lehrreich, wobei in diesem Bereich keine Probleme auftraten, da eine rege und konstruktive Kommunikation zwischen den Teams herrschte. Auch die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Teams erfolgte in Hinblick auf die jeweiligen Fähigkeiten der Teammitglieder und deren Erfahrung.
Eine weiter interessante Erfahrung war der Umgang mit den Vorstellungen der Kooperationspartnern das Projekt betreffend bzw. ihren Ansprüchen an s elbiges und die Arbeitsgruppen.
Durch den klar strukturierten und genau dokumentierten Aufbau dieses Informationsangebotes sowie seinen stufenweisen Aufbau wird die spätere Erweiterung mit zusätzlichen Informationsbereichen oder Partnern erleichtert.

Letztlich muss man sagen, dass das Potential das in diesem Projekt steckt, in Zukunft weiter genutzt und ausgebaut werden sollte. Dies könnte im Zuge einer nächsten Ausbaustufe geschehen, z.B. könnten weitere Informationen von Sozialeinrichtungen angeboten werden (z.B. Gesundheitsamtinformationen oder ähnliches). Der Praktische Nutzen den die einzelnen Projektpartner aus dem Projekt ziehen liegt darin den Kooperationspartnern die Möglichkeit gegeben wurde, sich und ihre Firmen medienwirksam zu präsentieren, der Öffentlichkeit wird ein breites Spektrum an Informationen rund um das Thema Gesundheit angeboten, und die Projektgruppe konnte bereits erlernten Wissens in die Praxis umsetzen und gleichzeitig den Aspekt von Anwenderseite bearbeiten.